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02. November 2010

Mit ein bisschen Fantasie sehen wir unseren Traum
Dank eines schönen Sommers und eines herrlichen Herbstes sind wir mit unserer Baustelle gut vorangekommen. Von Juli bis September hatten wir auch fast durchgehend Gäste aus Deutschland, die mit uns gelebt und gearbeitet haben. Es war eine durchweg positive Erfahrung, auch wenn wir in dem Haus, in dem wir während der Bauphase leben, keinen großen Komfort bieten können. Für Kost und Logis haben unsere Besucher fest mit angepackt, so dass wir auf den Altbau noch vor dem Winter das Dach dicht bekommen.
Vom Neubau – hier mussten wir den Bestand leider komplett abreissen – stehen auch schon die neuen Wände vom Erdgeschoss. Unter der Erde hat sich auch schon einiges getan: Wasser- und Abwasserleitungen sowie Drainage sind verlegt, ein aufwendiges Unterfangen, weil wir Wasser in einer grossen Zisterne sammeln und damit die Toilettenspülung, die Waschmaschinen und die Gartenbewässerung bedienen werden.
Momentan sind Johannes und Dieter bei uns, zwei deutsche Zimmerer, die das Dach aufschlagen. Sie haben Zwangspause, weil es gerade jetzt den dritten Tag am Stück regnet. Doch spätestens morgen soll die Sonne wieder scheinen und dann kann es weitergehen.